Evangelisch-lutherische
Kirchengemeinde Wetter (Ruhr)
              
Chronologie

Bis 2004...

Bis 1906...

Bis 1905...

Bis 1904...

Bis 1500...

  
Vorbereitungen zum Bau der Lutherkirche
 
Von 1890 bis 1902
 
  M├Ąchtig bl├╝hte Stadt und Industrie auf und mit ihr auch das kirchliche Gemeindeleben. Das Einkommenssteuersoll unseres Haushalts stieg zwischen 1892 und 1902, also innerhalb von 10 Jahren, von 32000 Mark auf 68000 Mark, bei fast ganz gleichbleibender Einwohner- und Seelenzahl.

Gemeinsam mit der reformierten Schwestergemeinde wurde nun der Bau eines Gemeindehauses beschlossen. Herr Emil Bredt schenkte Grundst├╝ck und Grundkapital. Fast alle weiteren Kosten wurden ebenfalls willig gestiftet. In einer Schrift der DEMAG hei├čt es, dass Rudolf Bredt als Nachfolger von Ludwig Stuckenholz Eigent├╝mer der Maschinenfabrik Stuckenholz wurde und die Produktion von Kr├Ąnen in Deutschland einf├╝hrte. Die Beziehungen zwischen der lutherischen Kirchengemeinde und ihrem Pfarrer Goecker einerseits den f├╝hrenden Industriellen andererseits m├╝ssen sehr herzlich gewesen sein.

Am 1. Advent 1900 wurde das weitr├Ąumige Geb├Ąude durch den damaligen Generalsuperintendenten D. Rebe feierlich seinem sch├Ânen Dienst ├╝bergeben. Gemeindevorstand, Vereine, Ch├Âre hatten damit die langersehnte Bleibe, ja eine wahre Heimat gefunden.

In der Sitzung des Presbyteriums und der Repr├Ąsentation der evangelischen Gemeinde vom 27. April 1900 wurde der Ankauf der vor der Kirche liegenden H├Ąuser Der Witwe Moll und des Herrn Keil beschlossen. Letzteres ging f├╝r 8.000 Mark in den Besitz der Kirchengemeinde ├╝ber. Damit waren wesentliche Grundst├╝cke f├╝r einen beabsichtigten Kirchenneubau beschafft worden.